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Beglaubigtes Abiturzeugnis bei Auslandsstudium unerlässlich

Jungen Menschen wird das zeitweilige Studieren im Ausland empfohlen. Der Aufenthalt in einem anderen Land verschafft neue Eindrücke. Studierende fremdsprachlicher Fächer haben zusätzlich die Möglichkeit, ihre Sprachfertigkeiten vor Ort zu verbessern. Für das Auslandsstudium existieren zwei grundlegend unterschiedliche Vorgehensweisen: Wenige Studenten absolvieren einen kompletten Studiengang an einer ausländischen Universität, während junge Menschen während ihres Studiums ein Semester oder ein Jahr im Ausland studieren. Sie bleiben während dieser Zeit an der deutschen Hochschule eingeschrieben und werden für die Zeit des Auslandsaufenthalts beurlaubt. Arbeitgeber schätzen Bewerber, deren Lebenslauf mindestens ein Auslandssemester enthält, als überdurchschnittlich flexibel und hoch motiviert ein.


Das Auslandsstudium zielgerichtet vorbereiten
Für ein Studium im Ausland ist die beglaubigte Übersetzung des Abiturzeugnisses unerlässlich. Dieser Grundsatz gilt naturgemäß nicht bei einem Auslandsstudium in Österreich oder im deutschsprachigen Teil der Schweiz. Üblicherweise ist die Übersetzung in die Landessprache des gewünschten Studienlandes erforderlich. In Staaten mit mehreren Amtssprachen wie Südafrika ist grundsätzlich die vorwiegend an der Universität verwendete Sprache maßgeblich. Zum Teil akzeptieren die Hochschulen jedoch auch eine beglaubigte englische Übersetzung des Abiturzeugnisses. Falls auf der Homepage der Universität keine eindeutigen Hinweise vorhanden sind, empfiehlt sich eine Nachfrage, ehe angehende Auslandsstudenten die deutsch-englische Übersetzung für das Abiturzeugnis in Auftrag geben.

Ein Studium in einem Mitgliedsland der Europäischen Union sowie in den EWR-Staaten und in der Schweiz ist dank der Freizügigkeit leicht möglich. Wer sich für einen anderen Staat wie Australien oder die USA entscheidet, muss hingegen rechtzeitig ein Visum für den Studienaufenthalt beantragen. Für ein Auslandsstudium sind Sprachkenntnisse erforderlich. Auch in nicht englischsprachigen Ländern existieren Studienprogramme, die ausschließlich auf Englisch durchgeführt werden. Dennoch ist es ratsam, sich um gute Kenntnisse in der Landessprache zu bemühen. Diese erleichtern das Leben in der ausländischen Stadt enorm. Die Fremdsprachenkenntnisse müssen nicht in jedem Fall vor dem Studium nachgewiesen werden. Besonders in den Staaten, deren Sprachen selten als im Schulunterricht gelehrt werden, besteht die Möglichkeit, vor Beginn des eigentlichen Auslandsstudiums an Sprachkursen an der Universität teilzunehmen.

Zu welchem Zeitpunkt ist das Auslandsstudienjahr ideal?
Eine feste Regel für den passenden Zeitpunkt für das Auslandsstudium existiert nicht. Sprachstudenten wird am häufigsten empfohlen, gleich nach dem Erwerb der grundlegenden Sprachkenntnisse ein Auslandsjahr einzulegen. Der Studienbeginn im Ausland ist zwar grundsätzlich möglich, die meisten Förderprogramme setzen jedoch ein bereits an einer deutschen Hochschule begonnenes Studium voraus. Eine neue Möglichkeit des modularen Studiums besteht darin, den Bachelor-Abschluss in Deutschland und den Master-Grad im Ausland zu erwerben.

Die Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen ist bei der Teilnahme am Erasmus-Programm weitgehend geregelt. Bei einem selbst organisierten Auslandssemester entscheidet hingegen die Heimatuniversität nach nicht immer nachvollziehbaren Kriterien, welche Leistungsnachweise sie als gleichwertig zu ihren eigenen Anforderungen einstuft. Unproblematisch verläuft hingegen die Anerkennung der bei einem komplett im EU-Ausland absolvierten Studium erworbenen Abschlüsse. Besonderheiten betreffen vor allem Doktorgrade, die in Deutschland teilweise ausschließlich mit dem Hinweis auf ihre ausländische Herkunft verwendet werden dürfen.